Flyer, Förder- & Trainingskonzept

  • Hier den Flyer "Nachwuchsförderung" herunterladen
  • Hier das Förder- und Trainingskonzept herunterladen

Förderverein unterer Wald

Termine

Arber Auto Gogeißl Völkl Max Schierer Sparkasse Cham

Schneegaudi für 350 Schüler

aus dem Bereich Alpin erstellt am 13.02.2015 um 15:19 Uhr
Von: Holder Hierl

Wintersport-Aktionstag der Grundschulen in Grün – FC Chammünster bewährter Ausrichter

(Bilder: Jan-Niklas Krotlinski)

„Wir vom Bayerischen Skiverband sagen dem FC Chammünster und dem Skiverband Bayerwald Dank dafür, dass sie es geschafft haben, an einem einzigen Tag 350 Schüler im Schnee zu bespaßen. Wir unterstützen solche Aktionen, bei denen Kinder zum Skisport und überhaupt zum Wintersport hingeführt werden“, dankte Sandra Biberger vom Bayerischen Skiverband den Ausrichtern des mittlerweile vierten Wintersportaktionstags für Grundschulen im Landkreis, der am Mittwochvormittag wieder im Skigebiet Grün/Maibrunn durchgeführt wurde und vom FC Chammünster mit Unterstützung des Skiverbands Bayerwald erneut bestens organisiert und durchgeführt wurde.
Der „Bespaßung“ im Schnee hatten sich rund 350 Schüler der Grundschulen Chammünster, Waffenbrunn-Willmering, Falkenstein und Roding gestellt und Sigi Zistler, Leiter der Ski- und Inlineabteilung des FC Chammünster, die federführend für die Durchführung des Aktionstags war, erzählte, dass noch mal so viele Interesse an so einem Tag im Schnee mit fast professioneller Betreuung gezeigt hätten. Der FC überlege sich daher zusammen mit dem Bayerwald-Skiverband, im kommenden Winter zwei solche Tage anzubieten, da mit 350 Schülern heuer schon die Grenze des Machbaren für die freiwilligen Helfer des Vereins und des Verbands erreicht worden sei.  
Sigi Zistler meinte aber auch, dass ihn die Freude der Kinder beim Toben und Sporttreiben im Schnee natürlich darin bestärke, diesen Aktionstag auch künftig den Grundschulen im Landkreis anzubieten. „Grad gwurlt hat’s auf den Hängen“, stellte er zufrieden fest. Und der Präsident des Skiverbands Bayerwald (SVBW), Hans Plötz, der auch extra zum Schulwintersporttag nach Grün gekommen war, ergänzte: „So was unterstützt der Skiverband Bayerwald natürlich gern. Der Skiverband wär‘ aber auch froh, wenn die Aktionstage danach auch Nachhaltigkeit in den Vereinen finden und die Kinder den Spaß von heute dort im Wintersport fortsetzen.“
Er gab aber auch seine Erfahrung weiter, dass der Ehrgeiz vieler Eltern die Freude der Kinder am Skifahren oder Langlaufen schnell ausbremst. Denn mancher Vater wolle gleich Stockerlplätze von seinem Nachwuchs sehen und akzeptiere nicht, dass auch ein fünfter oder zehnter Platz eine tolle Leistung des Kindes sein kann. So werde die Freude am Sport oft schnell durch den Erwartungsdruck der Eltern kaputt gemacht. Solche Aktionstage seien aber auch wichtig, um den Kindern einmal das Erlebnis eines Wettbewerbs zu ermöglichen, bei dem sie sich mit anderen messen können, auch wenn es nicht zu vorderen Platzierungen reicht. Aber das Interesse am aktiven Wintersport mit der Teilnahme an Rennen könnte doch geweckt werden.
„Auf die Plätze, fertig ... Ski!“, ist das Motto dieses Aktionstages, der vom Deutschen Skiverband als Mittel der Nachwuchsgewinnung initiiert worden ist. Doch wurde am Mittwoch nicht nur Ski gefahren, wenn auch die teilnehmenden Schulen ihre Schulmeisterschaft im Riesenslalom durchführen konnten (dabei bekamen die Schulbesten Medaillen und Sachpreise, die vom BSV gespendet worden waren; alle Teilnehmer am Skiwettbewerb erhielten auch eine DSV-Mütze), sondern man konnte auch mal ins Biathlon oder ins Snowboardfahren schnuppern, mit Schneeschuhen oder einfach so durch den Schnee wandern oder Skilanglauf betreiben. Besonders beliebt war aber der Schlittenhang, auf dem beinahe das Chaos ausgebrochen wäre, bis der Jan-Niklas vom FC geklärt hatte, wo die Kinder wieder den Berg hinauf stapfen und wo sie mit ihren Schlitten runter sausen sollten.
Auf jeden Fall waren alle fix und fertig, besonders auch die Eltern und Lehrer, die bei der Betreuung der Rasselbanden geholfen hatten, aber auch glücklich über den aufregenden Tag im Schnee, als es nach rund dreieinhalb Stunden wieder zu den Bussen ging, um nach Hause bzw. zu den Schulen zurück zu fahren.