Kampfrichter

Rennausbildung soll sich lohnen

aus dem Bereich Kampfrichter Alpin erstellt am 20.11.2014 um 21:19 Uhr
Von: Holder Hierl

Kampfrichter-Tagung des Skiverbands Bayerwald – Neuerungen und Ehrungen

Vor der Wintersportsaison haben sich die Kampfrichter alpin des Skiverbands Bayerwald (SVBW) am vergangenen Samstag in Natternberg bei Deggendorf getroffen, um vom Beauftragten für das Kampfrichterwesen alpin, Andy Babl vom FC Chammünster, etwas über eventuelle Neuerungen zu erfahren und auch, um einen Rück- bzw. Ausblick der Referenten für den Inline-alpin- und den Alpin-Skisport zu hören. Der Referent Auswertung, Johannes Götz, stellte das Internet-Rennmeldungsportal „rennmeldung.de“ vor. Außerdem wurden verdiente Kampfrichter ausgezeichnet.
„Die Schiedsrichter alpin sind nun wieder fit für die kommende Saison“, ist Andy Babl überzeugt, nachdem sie von ihm bei der Tagung in Natternberg wieder auf den neuesten Stand in Sachen Regelwerk für den Ski-alpin- und Inline-alpin-Sport gebracht worden waren. Dabei hatte er, nachdem er die neu geprüfte Kampfrichterin Christiane Liebl ihren Kollegen vorgestellt hatte, die Neuerungen der verschiedenen Verbandsebenen zusammengefasst, also von der FIS (internationaler Skiverband) über den DSV (Deutscher Skiverband) und BSV (Bayerischer Skiverband) bis zum regionalen SVBW.
Es ist hier nicht der Platz, alle Neuerungen vorzustellen, doch dürfte die Vereine des Bayerwalds eine neue Regelung interessieren. Ab dieser Saison soll es eine Mannschaftswertung bei allen Rennen im Skiverband geben. Dabei bekommen alle Vereine, die mindestens mit vier Rennläufern an den Start gehen, eine bestimmte Punktzahl gutgeschrieben. Am Ende der Saison sollen die Vereine mit den meisten Punkten mit ansehnlichen Geldpreisen belohnt werden. So soll ein Anreiz geschaffen werden, dass sich die Vereine im Bayerischen Wald mehr um die Rennausbildung ihrer Kinder und Jugendlichen kümmern und andererseits die im Skiverbandsgebiet angesetzten Rennen nicht langsam mangels Teilnehmern austrocknen.
Bevor die beiden Sportreferenten an der Reihe waren, dankte Andy Babl allen Kampfrichtern für die Bereitschaft, bei den Skirennen die Verantwortung als Schiedsrichter zu übernehmen. So konnte auch gleich die gesamte Einteilung der Kampfrichter für die anstehenden Rennen im Skiverband Bayerwald abgeschlossen werden. Peter Schödlbauer stellte für den Inline-alpin-Bereich die Fortführung der BIC-Serie (Max-Schierer-Bayerwald-Inline-Cup) in Aussicht. Doch soll im kommenden Jahr noch mehr auf die jüngsten Inlinesportler eingegangen werden, die Rennstrecken und Kurssetzungen also möglichst auch für Kleine fahrbar gestaltet werden, um ihnen die Angst vor Rennen zu nehmen.
Gerhard Richter ist für den alpinen Skisport zuständig. Er erwähnte, dass in Zukunft noch mehr Wert auf die technischen Fähigkeiten des Rennnachwuchses gelegt werden soll. So wird es Wettbewerbe geben, wo es um sauberes Fahren geht, die gebrauchte Zeit ist dabei untergeordnet. Bereits in der letzten Saison wurden solche Wettbewerbe testweise durchgeführt. Sehr erfreuliche Neuigkeiten gebe es in Sachen Trainer: Karl Köppl ist seit Juli vom BSV als hauptamtlicher Trainer angestellt und ist für den Skiverband Bayerwald als Schüler-Trainer abgestellt. Somit sei gewährleistet, dass die Schüler-Mannschaften des SVBW wieder hervorragend betreut werden.
Über das neue DSV-alpin-Auswertungsprogramm und das Internetportal „rennmeldung.de“ sprach noch der Referent Auswertung, Johannes Götz, und informierte über die Vorgehensweise bei der Anmeldung von Rennen wie auch von Startern für diese Wettbewerbe durch die Vereine oder als Einzelpersonen. Diese Rennmeldungen haben sich in den letzten Jahren bewährt und werden nun verpflichtend.
Vor der Ehrung langjähriger und verdienter Kampfrichter dankte SVBW-Präsident Hans Plötz allen Kampfrichtern für ihren ehrenamtlichen Einsatz für den Skisport im Bayerischen Wald und zeichnete danach mit Gerhard Richter und Andy Babl die Vorbilder im Ehrenamt mit Urkunden und Anstecknadeln aus. Geehrt wurden mit der goldenen Verdienstnadel: Günter Aschenbrenner, Hartmut Bunk, Wolfgang Eckl, Wilhelm Joachimsthaler, Albert Kargl, Alois Högl und Franz-Xaver Moser: Silber bekamen: Jürgen Eckert, Alexander Pledl, Angelika Pointinger und Ludwig Pointinger. Bronze: Hermann Dötter, Hannes Forster, , Josef Neumeier, Ralf Resch, Stefan Saller, Liane Schneck und Gerhard Stadlbauer. Mit einer Urkunde wurde gedankt: Matthias Baierl, Florian Bauer, Christian Bergbauer, Anton Butz, Ralf Ende, Matthias Hanus, Hannes Hastreiter, Stefan Heider, Andreas Högl, Andreas und Thomas Lohberger, Rico Lieberam, Rainer und Werner Maihorn.